{"id":20026,"date":"2026-10-02T15:40:00","date_gmt":"2026-10-02T13:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lukaswojcik.com\/blog\/?p=20026"},"modified":"2026-09-25T09:45:52","modified_gmt":"2026-09-25T07:45:52","slug":"vocal-chain-fl-studio-2026-reihenfolge-einstellungen-gemessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lukaswojcik.com\/blog\/de\/music-production-de\/tutorials-de-music-production-de\/vocal-chain-fl-studio-2026-reihenfolge-einstellungen-gemessen\/","title":{"rendered":"Vocal-Chain in FL Studio 2026: Reihenfolge der Effekte, Einstellungen und die Wirkung jedes Schritts gemessen"},"content":{"rendered":"<p>Eine Gesangsspur liegt in FL Studio auf einer eigenen Mixer-Spur. Jede Insert-Spur hat laut Handbuch zehn Effekt-Steckpl\u00e4tze, und was in welcher Reihenfolge darin steckt, entscheidet mit \u00fcber Lautheit, Gleichm\u00e4\u00dfigkeit und Sch\u00e4rfe der Stimme. Dieses Tutorial baut eine Kette aus sechs Schritten auf, nennt zu jedem Schritt die Regler aus dem Handbuch und misst nach, was die Reihenfolge \u00e4ndert.<\/p>\n<p>Gemessen wurde nicht mit den FL-Plugins, sondern mit ffmpeg an einem synthetischen Stimmsignal. So lassen sich vier Fragen beantworten, die sonst Geschmackssache bleiben: Wie hoch darf der Hochpass liegen, was kostet er am Grundton, was bringt er vor dem Kompressor, und wie verschiebt die Kompression das Verh\u00e4ltnis zwischen Zischlaut und Vokal.<\/p>\n<figure class=\"lw-diagram\">\n<img src=\"https:\/\/www.lukaswojcik.com\/blog\/wp-content\/uploads\/diagrams\/vocal-chain-fl-studio-de.png\" width=\"1120\" height=\"580\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"\n     alt=\"Zweiteiliges Diagramm. Links die Kette auf der Mixer-Spur als Blockbild: sechs Steckpl\u00e4tze von Edison \u00fcber Pitcher, Fruity Parametric EQ 2, Fruity Limiter im Reiter COMP und einen De-Esser bis zum Soundgoodizer, darunter der Master; rechts daneben zwei Send-Spuren mit Fruity Reeverb 2 und Fruity Delay 3, gestrichelt angebunden. Rechts vier waagerechte Balken f\u00fcr den Abstand zwischen Zischlaut und Vokal: ohne Kompression \u221210,4 dB, mit Attack 30 ms \u22127,5 dB, mit 10 ms \u22126,8 dB, mit 1 ms \u22126,0 dB. Darunter vier Kennzahlen\"><figcaption>Die Kette auf der Mixer-Spur und der gemessene Abstand zwischen Zischlaut und Vokal vor und nach der Kompression.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>So wurde gemessen<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Signal:<\/strong> 24 Sekunden bei 48 kHz. Alle 500 ms eine Silbe aus 300 ms Vokal und 120 ms Zischlaut. Der Vokal besteht aus einem Grundton von 180 Hz mit Obert\u00f6nen bis 5 kHz und erreicht in der Spitze \u221212 dBFS, der Zischlaut aus Rauschen zwischen 5 und 10 kHz mit \u221218 dBFS. Dazu kommen zwei St\u00f6rungen: ein Dauerton bei 45 Hz mit \u221220 dBFS und alle 2 Sekunden ein Plosiv bei 30 Hz. Zusammen liegt die Spitze bei \u22121,86 dBFS.<\/li>\n<li><strong>Kette:<\/strong> ffmpeg 7.1.5. Hochpass als zwei hintereinandergeschaltete Biquads, zusammen 24 dB pro Oktave. Kompressor mit Schwelle \u221220 dBFS, Verh\u00e4ltnis 4:1, Knee 6 dB, Release 120 ms, Erkennung \u00fcber den Effektivwert und ohne Makeup-Gain. De-Esser als dynamischer Entzerrer bei 7 kHz mit G\u00fcte 1,4, Verh\u00e4ltnis 4:1 und Attack 1 ms.<\/li>\n<li><strong>Auswertung:<\/strong> Bandfilter \u00fcber die Fourier-Transformierte. Als Vokalpegel gilt der Effektivwert zwischen 150 Hz und 4 kHz im Fenster 50 bis 280 ms jeder Silbe, als Zischpegel der Wert zwischen 5 und 10 kHz im Fenster 310 bis 410 ms, jeweils gemittelt \u00fcber 48 Silben. Die Lautheit stammt aus ffmpeg nach ITU-R BS.1770.<\/li>\n<li><strong>\u00dcbertragbarkeit:<\/strong> Ein Kompressor von ffmpeg ist nicht der Fruity Limiter, und ein synthetisches Signal ist keine gesungene Stimme. Die Zahlen zeigen, in welche Richtung und in welcher Gr\u00f6\u00dfenordnung die Reihenfolge wirkt, nicht den Klang eines bestimmten Plugins.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Schritt 1: eigene Mixer-Spur, Aufnahmepegel und Reinigung<\/h2>\n<p>Das Handbuch nennt f\u00fcr den Mixer 500 Insert-Spuren mit je zehn Effekt-Steckpl\u00e4tzen. Die Gesangsspur bekommt eine davon, damit Kette und Sends unabh\u00e4ngig von anderen Spuren bleiben. Der Aufnahmepegel darf ruhig Luft lassen: Spitzen um \u221212 bis \u22126 dBFS reichen f\u00fcr 24 Bit vollkommen aus, und je mehr Abstand zur Vollaussteuerung bleibt, desto weniger \u00c4rger machen Plosive. Wie klein der Puffer beim Einsingen sein darf, rechnet der <a href=\"https:\/\/www.lukaswojcik.com\/blog\/de\/werkzeuge\/audio-latency-buffer-calculator\/\">Latenz- und Puffer-Rechner<\/a> aus.<\/p>\n<p>Edison l\u00e4dt laut Handbuch in einen beliebigen Effekt-Steckplatz und nimmt genau an dieser Stelle auf oder gibt von dort wieder. Damit eignet er sich als erster Schritt der Kette: Der Punkt \u201eClean up (Denoise \/ Declip \/ Declick)\u201c \u00f6ffnet das Werkzeug zum Reparieren verrauschter, \u00fcbersteuerter oder knackender Aufnahmen, und die Blenden am Anfang und Ende entfernen mit der rechten Maustaste zus\u00e4tzlich Knackser. Was hier bereinigt wird, muss sp\u00e4ter kein Kompressor mehr ausb\u00fcgeln.<\/p>\n<h2>Schritt 2: Tonh\u00f6he vor der Dynamik<\/h2>\n<p>Pitcher korrigiert die Tonh\u00f6he auf eine gew\u00e4hlte Tonart und Skala; T\u00f6ne au\u00dferhalb der Skala r\u00fccken laut Handbuch auf die n\u00e4chste Stufe darin. Die Korrekturgeschwindigkeit entscheidet \u00fcber den Charakter, schnelle Einstellungen klingen k\u00fcnstlicher und langsame nat\u00fcrlicher. Der Formant-Regler h\u00e4lt die Klangfarbe fest, w\u00e4hrend sich die Tonh\u00f6he \u00e4ndert. Im MIDI-Modus steuert eine Klaviatur oder die Piano Roll die Zielt\u00f6ne, die Betriebsart \u201eHarmonize\u201c legt dabei zus\u00e4tzliche Stimmen. Pitcher geh\u00f6rt laut Handbuch zum Signature Bundle und aufw\u00e4rts oder ist einzeln erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Die Tonh\u00f6henkorrektur steht vor der Dynamik, weil ein Kompressor die Nebenwirkungen der Korrektur mit anhebt: Je st\u00e4rker leise Stellen sp\u00e4ter angehoben werden, desto deutlicher treten Artefakte hervor, die vor der Kompression kaum auffallen. Umgekehrt braucht die Korrektur selbst keinen verdichteten Eingang.<\/p>\n<h2>Schritt 3: Hochpass im Fruity Parametric EQ 2<\/h2>\n<p>Der Fruity Parametric EQ 2 hat sieben B\u00e4nder, die sich unter anderem als Hochpass, Tiefpass, Kuhschwanz oder Glocke betreiben lassen; die Flankensteilheit reicht laut Handbuch von 12 bis 48 dB pro Oktave. Die Standardform eines Bandes ist die Glocke. Der Linear-Phase-Modus arbeitet mit einer schnellen Fourier-Transformation und erh\u00f6ht dabei die Latenz, w\u00e4hrend der Standardmodus nahezu sofort rechnet; f\u00fcr eine Kette, die beim Einsingen mitl\u00e4uft, ist der Standardmodus die passende Wahl.<\/p>\n<p>Das erste Band wird zum Hochpass. Die Messung zeigt, was verschiedene Grenzfrequenzen am Testsignal bewirken, gemessen mit 24 dB pro Oktave:<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Hochpass<\/th>\n<th>St\u00f6ranteil 10 bis 100 Hz<\/th>\n<th>Grundton 150 bis 250 Hz<\/th>\n<th>Spitzenpegel<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>ohne<\/td>\n<td>\u221220,91 dBFS<\/td>\n<td>\u221223,96 dBFS<\/td>\n<td>\u22121,86 dBFS<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>60 Hz<\/td>\n<td>\u221234,85 dBFS<\/td>\n<td>\u221224,06 dBFS<\/td>\n<td>\u221210,87 dBFS<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>80 Hz<\/td>\n<td>\u221243,17 dBFS<\/td>\n<td>\u221224,29 dBFS<\/td>\n<td>\u221210,47 dBFS<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>100 Hz<\/td>\n<td>\u221250,29 dBFS<\/td>\n<td>\u221224,75 dBFS<\/td>\n<td>\u221210,70 dBFS<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>120 Hz<\/td>\n<td>\u221256,31 dBFS<\/td>\n<td>\u221225,53 dBFS<\/td>\n<td>\u221211,32 dBFS<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>150 Hz<\/td>\n<td>\u221263,86 dBFS<\/td>\n<td>\u221227,38 dBFS<\/td>\n<td>\u221212,78 dBFS<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Bei 100 Hz lag der St\u00f6ranteil 29,38 dB tiefer als ohne Hochpass, w\u00e4hrend der Grundton 0,79 dB verlor. Bei 150 Hz waren es 42,95 dB weniger St\u00f6ranteil, aber schon 3,42 dB weniger Grundton, und bei einer Stimme mit 180 Hz Grundton ist das zu viel. Auff\u00e4llig ist der Spitzenpegel: Schon ein Hochpass bei 60 Hz nahm der Aufnahme 9 dB Spitze, weil der Plosiv bei 30 Hz die h\u00f6chsten Ausschl\u00e4ge lieferte. Diese 9 dB sind Platz, den die restliche Kette danach nutzen kann.<\/p>\n<p>Als Ausgangspunkt taugt eine Grenzfrequenz eine halbe Oktave unter dem tiefsten Grundton der Stimme. F\u00fcr die 180 Hz des Testsignals sind das rund 120 Hz; die Messung setzt 100 Hz an, um Reserve zu behalten. Wer tiefer singt, r\u00fcckt entsprechend nach unten.<\/p>\n<h2>Der Hochpass geh\u00f6rt vor den Kompressor<\/h2>\n<p>Ein Kompressor reagiert auf den Gesamtpegel, nicht nur auf die Stimme. Steht er vor dem Hochpass, steuern Brummen und Plosive seine Pegelabsenkung mit. Beide Reihenfolgen mit sonst gleichen Einstellungen ergaben:<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Reihenfolge<\/th>\n<th>Vokalpegel<\/th>\n<th>Lautheit<\/th>\n<th>Spitzenpegel<\/th>\n<th>Einbruch bei Plosiv-Silben<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hochpass, dann Kompressor<\/td>\n<td>\u221223,72 dBFS<\/td>\n<td>\u221225,8 LUFS<\/td>\n<td>\u221213,61 dBFS<\/td>\n<td>0,01 dB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kompressor, dann Hochpass<\/td>\n<td>\u221225,06 dBFS<\/td>\n<td>\u221227,1 LUFS<\/td>\n<td>\u221214,16 dBFS<\/td>\n<td>1,45 dB<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Mit dem Hochpass vorn blieb die Stimme 1,34 dB lauter und die Lautheit 1,3 LU h\u00f6her, ohne dass an den Kompressoreinstellungen etwas ge\u00e4ndert wurde. Wichtiger als der Pegel ist die letzte Spalte: Stand der Kompressor vorn, war jede Silbe mit Plosiv im Schnitt 1,45 dB leiser als die \u00fcbrigen Silben. Genau das h\u00f6rt sich als kurzes Wegdr\u00fccken der Stimme an. Mit dem Hochpass davor verschwand der Effekt vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<h2>Schritt 4: Kompression im Fruity Limiter, Reiter COMP<\/h2>\n<p>Der Fruity Limiter tr\u00e4gt zwei Reiter, LIMIT und COMP; die Kompressorregler liegen im Reiter COMP. THRESH legt fest, ab welchem Pegel die Kompression greift, RATIO, wie stark oberhalb davon abgesenkt wird, und KNEE, ob der \u00dcbergang weich oder hart verl\u00e4uft. ATT bestimmt, wie schnell die H\u00fcllkurve auf den Signalanfang reagiert, und legt zugleich die Vorschau des Limiters fest, was sich in der Latenz des Plugins niederschl\u00e4gt. REL ist die R\u00fccklaufzeit; zu kurz eingestellt entstehen laut Handbuch Verzerrungen. CURVE reicht von 1 f\u00fcr sofortige bis 8 f\u00fcr tr\u00e4ge Reaktion. SUSTAIN von 0 bis 1000 ms bestimmt, \u00fcber welche Dauer der Eingang als Effektivwert gemittelt wird, und verhindert so ein zu fr\u00fches Loslassen. GAIN wirkt als Makeup hinter dem Kompressor und vor der Limiter-Stufe.<\/p>\n<p>Als Startpunkt f\u00fcr eine gesungene Stimme: Verh\u00e4ltnis 3:1 bis 4:1, Schwelle so tief, dass laute Silben 3 bis 6 dB Absenkung zeigen, Attack um 10 ms, Release um 120 ms. Die Attack-Zeit ist dabei kein reiner Geschmacksregler, wie der n\u00e4chste Abschnitt zeigt. F\u00fcr Ducking gegen eine andere Spur nimmt derselbe Reiter ein Sidechain-Signal entgegen; der Weg daf\u00fcr steht im Tutorial zur <a href=\"https:\/\/www.lukaswojcik.com\/blog\/de\/music-production-de\/tutorials-de-music-production-de\/sidechain-kompression-fl-studio-2026-schritt-fuer-schritt\/\">Sidechain-Kompression in FL Studio<\/a>.<\/p>\n<h2>Schritt 5: De-Esser, und was die Kompression mit Zischlauten macht<\/h2>\n<p>Image-Line beschreibt De-Esser n\u00fcchtern: Die meisten guten De-Esser seien schlicht bandbegrenzte Kompressoren mit anderem Namen. Als Werkzeuge nennt der Hersteller den Fruity Multiband Compressor und Maximus, als Frequenzbereich der Zischlaute 4000 bis 12.000 Hz. Der Vorteil gegen\u00fcber einer festen Absenkung im Entzerrer: Eine Kompression mit passender Schwelle und passendem Verh\u00e4ltnis senkt die Zischlaute nur, wenn sie eine ertr\u00e4gliche Grenze \u00fcberschreiten, w\u00e4hrend ein Entzerrer dieselben Frequenzen \u00fcber die ganze Spur absenkt und sie oft dumpf macht.<\/p>\n<p>Maximus bringt daf\u00fcr das Preset \u201eDe-esser Split Band\u201c mit. Laut Tutorial sind darin das untere und das obere Band sowie der Master abgeschaltet, das mittlere Band arbeitet mit starker Kompression und h\u00e4lt den Eingang bei rund \u22126 dB; alles darunter bleibt unver\u00e4ndert. Die untere Grenzfrequenz des mittleren Bandes wird auf die Zischlaute gelegt, PRE GAIN hebt das Signal so weit an, dass die Zischlaute in den Kompressionsbereich fahren, und POST GAIN nimmt denselben Betrag wieder zur\u00fcck. Der Fruity Multiband Compressor bietet stattdessen drei B\u00e4nder mit vier Grenzfrequenzreglern, Schwellen von 0 bis \u221260 dB, Verh\u00e4ltnisse von 1:1 bis unendlich, Attack von 0,1 bis 100 ms, Release von 10 bis 1000 ms und ein Ausgangsgain bis 17 dB, dazu je Band die Schalter f\u00fcr aktiv, stumm und umgangen.<\/p>\n<p>Interessant ist, was vor dem De-Esser passiert. Die Kompression senkt laute Vokale st\u00e4rker ab als die leiseren Zischlaute und verschiebt damit das Verh\u00e4ltnis zwischen beiden:<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Bearbeitung<\/th>\n<th>Vokalpegel<\/th>\n<th>Zischpegel<\/th>\n<th>Abstand<\/th>\n<th>\u00c4nderung<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>ohne Kompression<\/td>\n<td>\u221219,29 dBFS<\/td>\n<td>\u221229,68 dBFS<\/td>\n<td>\u221210,39 dB<\/td>\n<td>Bezug<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Attack 30 ms<\/td>\n<td>\u221222,34 dBFS<\/td>\n<td>\u221229,81 dBFS<\/td>\n<td>\u22127,47 dB<\/td>\n<td>+2,92 dB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Attack 10 ms<\/td>\n<td>\u221223,21 dBFS<\/td>\n<td>\u221229,97 dBFS<\/td>\n<td>\u22126,76 dB<\/td>\n<td>+3,63 dB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Attack 1 ms<\/td>\n<td>\u221224,50 dBFS<\/td>\n<td>\u221230,46 dBFS<\/td>\n<td>\u22125,96 dB<\/td>\n<td>+4,43 dB<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der Zischlaut selbst verlor durch die Kompression h\u00f6chstens 0,78 dB, der Vokal dagegen bis zu 5,21 dB. Damit r\u00fcckte der Zischlaut um 2,92 dB bei tr\u00e4ger und um 4,43 dB bei sehr schneller Attack n\u00e4her an den Vokal heran. Eine schnelle Attack macht die Stimme also nicht nur dichter, sondern auch sch\u00e4rfer, und zwar messbar. Wer eine Stimme erst komprimiert und danach findet, sie zische mehr als vorher, hat keine Einbildung, sondern diesen Effekt vor sich.<\/p>\n<h2>Vor oder hinter dem Kompressor: die Schwelle entscheidet, nicht die Stelle<\/h2>\n<p>Aus dem vorigen Abschnitt lie\u00dfe sich folgern, der De-Esser m\u00fcsse unbedingt hinter den Kompressor. Die Gegenprobe zeigt ein anderes Bild. Daf\u00fcr wurde in beiden Stellungen die Schwelle des De-Essers so eingestellt, dass am Ende derselbe Abstand zwischen Zischlaut und Vokal steht wie im unbearbeiteten Signal, also \u221210,39 dB:<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Stellung<\/th>\n<th>n\u00f6tige Schwelle<\/th>\n<th>Zischpegel am Ende<\/th>\n<th>Vokalpegel am Ende<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>De-Esser vor dem Kompressor<\/td>\n<td>\u221241,8 dB<\/td>\n<td>\u221234,16 dBFS<\/td>\n<td>\u221223,77 dBFS<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>De-Esser hinter dem Kompressor<\/td>\n<td>\u221245,2 dB<\/td>\n<td>\u221234,24 dBFS<\/td>\n<td>\u221223,85 dBFS<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Beide Ketten landeten auf 0,09 dB genau beim selben Zischpegel und auf 0,08 dB genau beim selben Vokalpegel. Der Unterschied steckt in der zweiten Spalte: Hinter dem Kompressor muss die Schwelle 3,4 dB tiefer liegen, weil der Kompressor das Signal vorher absenkt. Wird der De-Esser also verschoben, ohne die Schwelle nachzuziehen, greift derselbe Regler pl\u00f6tzlich ganz anders. Bei unver\u00e4nderter Schwelle und kurzem Release von 5 ms senkten beide Stellungen die Zischlaute um 15,19 beziehungsweise 15,32 dB, blieben also gleichauf; ein Release von 200 ms dagegen zog den Vokal um 5,34 beziehungsweise 3,21 dB mit nach unten, weil die Absenkung bis in die n\u00e4chste Silbe nachwirkte.<\/p>\n<p>Praktisch folgt daraus: Der De-Esser steht hinter dem Kompressor, weil er dort das Verh\u00e4ltnis bearbeitet, das am Ende auch zu h\u00f6ren ist. Sein Release bleibt kurz, in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 5 bis 40 ms. Und die Schwelle wird immer an der Stelle eingestellt, an der der De-Esser tats\u00e4chlich sitzt, nie aus einer anderen Kette \u00fcbernommen.<\/p>\n<h2>Schritt 6: S\u00e4ttigung sparsam<\/h2>\n<p>Der Soundgoodizer ist laut Handbuch ein Maximizer und Enhancer auf Basis der Maximus-Engine. Sein gro\u00dfer Regler entspricht dem LMH-Mix von Maximus und blendet zwischen dem Eingang und den Ausg\u00e4ngen der drei Kompressorb\u00e4nder \u00fcber; die vier Presets A bis D sind fertige Maximus-Einstellungen. Weil das Plugin also nicht nur f\u00e4rbt, sondern zus\u00e4tzlich verdichtet, geh\u00f6rt es ans Ende der Kette und in kleine Dosen. F\u00fcr genauere Kontrolle stehen dieselben Einstellungen direkt in Maximus offen.<\/p>\n<p>Ein Punkt, den die Messung nicht abdeckt: S\u00e4ttigung erzeugt neue Obert\u00f6ne, die im Bereich der Zischlaute liegen k\u00f6nnen. Die letzte Kontrolle nach dem Einstellen der S\u00e4ttigung gilt deshalb erneut den S-Lauten.<\/p>\n<h2>Hall und Delay auf Send-Spuren<\/h2>\n<p>Hall und Delay geh\u00f6ren nicht in die Kette der Stimmspur, sondern auf eigene Spuren. Laut Handbuch lassen sich Insert-Spuren an beliebig viele andere Spuren senden: erst die Quellspur w\u00e4hlen, dann auf der Zielspur den Send-Schalter setzen; der Schalter wird dabei durch einen Regler f\u00fcr die gesendete Menge ersetzt. Sends arbeiten hinter dem Fader, f\u00fcr einen Abgriff vor dem Fader ist das Plugin Fruity Send zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Auf der Hall-Spur steht Fruity Reeverb 2. Das Handbuch nennt f\u00fcr den Betrieb auf einer Send-Spur ausdr\u00fccklich DRY auf 0 % und WET auf 100 %. DELAY setzt die Zeit zwischen dem direkten Signal und der ersten Reflexion, DEC die Zeit bis zum Abfall auf \u221260 dB, DIFF die Dichte der Reflexionen, DAMP die D\u00e4mpfung der H\u00f6hen im Hallanteil, L.CUT und H.CUT schneiden Bereiche aus dem Hall heraus, SEP regelt die Stereobreite des Hallanteils.<\/p>\n<p>Auf der Delay-Spur steht Fruity Delay 3. Die Verz\u00f6gerung reicht von 1 bis 1000 ms, mit Tempobindung von einem Achtundvierzigstel eines Schritts bis zu 16 Schritten, also einem Takt; die Echos folgen dann auch einer Tempoautomation. Vier Modelle stehen zur Wahl: Mono, Stereo, Ping Pong und aus. F\u00fcr die passende Zeit in Millisekunden rechnet der <a href=\"https:\/\/www.lukaswojcik.com\/blog\/de\/werkzeuge\/bpm-delay-time-calculator\/\">BPM- und Delay-Rechner<\/a> die Notenwerte um.<\/p>\n<h2>Die fertige Kette in Slot-Reihenfolge<\/h2>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Steckplatz<\/th>\n<th>Plugin<\/th>\n<th>Aufgabe<\/th>\n<th>Startwert<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>Edison<\/td>\n<td>Reinigen, Blenden, Rauschen<\/td>\n<td>Clean up nur bei Bedarf<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2<\/td>\n<td>Pitcher<\/td>\n<td>Tonh\u00f6he<\/td>\n<td>Tonart setzen, Korrektur langsam<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3<\/td>\n<td>Fruity Parametric EQ 2<\/td>\n<td>Hochpass und Senken<\/td>\n<td>Hochpass 100 Hz, 24 dB pro Oktave<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4<\/td>\n<td>Fruity Limiter, Reiter COMP<\/td>\n<td>Kompression<\/td>\n<td>4:1, Attack 10 ms, Release 120 ms<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5<\/td>\n<td>Maximus oder Fruity Multiband Compressor<\/td>\n<td>De-Esser<\/td>\n<td>Band 5 bis 10 kHz, Release unter 40 ms<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6<\/td>\n<td>Soundgoodizer<\/td>\n<td>S\u00e4ttigung<\/td>\n<td>Preset A, Regler weit links<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Send 1<\/td>\n<td>Fruity Reeverb 2<\/td>\n<td>Raum<\/td>\n<td>DRY 0 %, WET 100 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Send 2<\/td>\n<td>Fruity Delay 3<\/td>\n<td>Echo<\/td>\n<td>Tempobindung, Ping Pong<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Nach der Kette: Bus und Lautheit<\/h2>\n<p>Mehrere Gesangsspuren laufen sinnvoll auf einer gemeinsamen Spur zusammen, auf der ein weiterer, sehr milder Kompressor sitzt. Ab da gelten die Regeln des Masterings: Der <a href=\"https:\/\/www.lukaswojcik.com\/blog\/de\/werkzeuge\/lufs-true-peak-loudness-meter\/\">LUFS- und True-Peak-Messer<\/a> zeigt, wo die Lautheit steht, das <a href=\"https:\/\/www.lukaswojcik.com\/blog\/de\/werkzeuge\/stereo-correlation-mid-side-meter\/\">Werkzeug f\u00fcr Stereo-Korrelation und Mid\/Side<\/a> pr\u00fcft, ob die Stimme wirklich in der Mitte steht, und das Tutorial zum <a href=\"https:\/\/www.lukaswojcik.com\/blog\/de\/music-production-de\/tutorials-de-music-production-de\/mastering-streaming-lautheit-fl-studio-2026-schritt-fuer-schritt\/\">Mastering auf Streaming-Lautheit<\/a> beschreibt den Weg bis zur fertigen Datei.<\/p>\n<h2>Einordnung und Grenzen<\/h2>\n<ul>\n<li>Gemessen wurde mit ffmpeg, nicht mit den FL-Plugins. Regler gleichen Namens verhalten sich dort anders, und Maximus arbeitet mit einer frei geformten Kennlinie, die kein einfacher Kompressor nachbildet.<\/li>\n<li>Das Testsignal ist synthetisch: gleichm\u00e4\u00dfige Silben, kein Raum, keine Atmer, kein Vibrato. Eine echte Aufnahme schwankt st\u00e4rker, wodurch die Effekte der Reihenfolge gr\u00f6\u00dfer ausfallen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Die Zahlen zum Hochpass h\u00e4ngen am Grundton von 180 Hz. F\u00fcr tiefere Stimmen verschieben sich die Werte entsprechend nach unten.<\/li>\n<li>Eine Auff\u00e4lligkeit blieb unerkl\u00e4rt: Bei unver\u00e4nderter Schwelle und einem Release von 40 ms senkte derselbe De-Esser vor dem Kompressor 19,40 dB und dahinter 5,15 dB, w\u00e4hrend er bei 5 ms in beiden Stellungen gleich stark arbeitete. Der Wert ist notiert, aber nicht weiter aufgekl\u00e4rt; er st\u00fctzt die Empfehlung, die Schwelle immer in der endg\u00fcltigen Kette einzustellen.<\/li>\n<li>Die Angaben zu den Plugins stammen aus dem Handbuch von Image-Line und wurden nicht nachgemessen.<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"lw-faq\">\n<h2>Fragen und Antworten<\/h2>\n<h3>Warum dr\u00fcckt der Plosiv die ganze Silbe, obwohl der Hochpass ihn danach entfernt?<\/h3>\n<p>Weil der Kompressor auf den Pegel reagiert, den er sieht, und der Plosiv dort die gr\u00f6\u00dften Ausschl\u00e4ge liefert. Er treibt die Pegelabsenkung hoch, und die l\u00f6st sich mit einem Release von 120 ms nur allm\u00e4hlich; in dieses Zeitfenster f\u00e4llt der Vokal derselben Silbe. Der nachgeschaltete Hochpass entfernt zwar den Plosiv, die Absenkung des Vokals bleibt aber im Signal, im Mittel 1,45 dB.<\/p>\n<h3>Hebt ein Kompressor auf dem Gesangsbus die Zischlaute wieder an?<\/h3>\n<p>Er wirkt in dieselbe Richtung wie der Kompressor der Einzelspur, bei milder Einstellung nur schw\u00e4cher. Die Messung zeigt den Mechanismus: Die Kompression senkte den Vokal um 3,05 bis 5,21 dB, den leiseren Zischlaut dagegen nur um 0,13 bis 0,78 dB. Der Abstand zwischen beiden schrumpfte damit um den gr\u00f6\u00dften Teil des Betrags, um den der Vokal abgesenkt wurde. Nach derselben Logik, wenn auch nicht gemessen, r\u00fcckt ein Buskompressor, der laute Silben um 1 bis 2 dB absenkt, die Zischlaute um einen \u00e4hnlichen Betrag an den Vokal heran, und zwar hinter dem De-Esser, der sie zuvor abgesenkt hat.<\/p>\n<p>Daraus folgt zweierlei. Erstens gilt die Regel des Artikels, die Schwelle dort einzustellen, wo der De-Esser tats\u00e4chlich sitzt, auch f\u00fcr den Bus: Die letzte Kontrolle der S-Laute erfolgt bei eingeschaltetem Buskompressor, nicht auf der Einzelspur. Zweitens kann bei mehreren Stimmen ein zus\u00e4tzlicher De-Esser auf dem Bus die bessere Wahl sein, als jede Einzelspur sch\u00e4rfer einzustellen, weil sich dort die Zischlaute gleichzeitig singender Stimmen addieren.<\/p>\n<h3>Welche Schritte der Kette verz\u00f6gern das Signal beim Einsingen?<\/h3>\n<p>Laut Artikel zwei der genannten Einstellungen: der Linear-Phase-Modus des Fruity Parametric EQ 2, der mit einer schnellen Fourier-Transformation rechnet, und die Attack-Zeit des Fruity Limiter, die zugleich seine Vorschau festlegt. Beides kommt zur Pufferlatenz des Audio-Interfaces hinzu.<\/p>\n<p>Eine Verz\u00f6gerungskompensation kann die Wiedergabe der \u00fcbrigen Spuren an solche Plugins angleichen, beim Mith\u00f6ren w\u00e4hrend der Aufnahme l\u00e4sst sich die Verz\u00f6gerung aber nicht zur\u00fcckholen: Die Stimme kommt sp\u00e4ter im Kopfh\u00f6rer an. F\u00fcr das Einsingen gen\u00fcgt deshalb eine schlanke Kette mit dem EQ im Standardmodus; die \u00fcbrigen Einstellungen lassen sich nach der Aufnahme wieder zuschalten.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/mixer.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: FL Studio Manual, Mixer<\/a>: 500 Insert-Spuren, zehn Effekt-Steckpl\u00e4tze, Send-Schalter und Send-Regler, Sends hinter dem Fader, Fruity Send f\u00fcr den Abgriff davor.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/plugins\/Fruity%20Parametric%20EQ%202.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: Fruity Parametric EQ 2<\/a>: sieben B\u00e4nder, Filtertypen, Steilheit von 12 bis 48 dB pro Oktave, Linear-Phase-Modus mit erh\u00f6hter Latenz.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/plugins\/Fruity%20Limiter.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: Fruity Limiter<\/a>: Reiter LIMIT und COMP, THRESH, RATIO, KNEE, ATT mit Vorschau, REL, CURVE 1 bis 8, SUSTAIN 0 bis 1000 ms, GAIN als Makeup.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-news\/de-essing-options-in-fl-studio\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: De-Essing Options in FL Studio<\/a>: De-Esser als bandbegrenzte Kompressoren, Zischlaute zwischen 4000 und 12.000 Hz, Kompression gegen feste Absenkung.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/plugins\/Maximus_Tutorials.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: Maximus Tutorials<\/a>: Preset \u201eDe-esser Split Band\u201c, nur das mittlere Band aktiv, PRE GAIN und POST GAIN gegenl\u00e4ufig.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/plugins\/Fruity%20Multiband%20Compressor.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: Fruity Multiband Compressor<\/a>: drei B\u00e4nder, vier Grenzfrequenzregler, Schwelle 0 bis \u221260 dB, Attack 0,1 bis 100 ms, Release 10 bis 1000 ms.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/plugins\/Fruity%20Reeverb%202.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: Fruity Reeverb 2<\/a>: DELAY, DEC bis \u221260 dB, DIFF, DAMP, L.CUT, H.CUT, SEP, DRY 0 % und WET 100 % auf der Send-Spur.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/plugins\/Fruity%20Delay%203.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: Fruity Delay 3<\/a>: 1 bis 1000 ms, Tempobindung von einem Achtundvierzigstel Schritt bis 16 Schritte, Modelle Mono, Stereo und Ping Pong.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/plugins\/Pitcher.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: Pitcher<\/a>: Tonart und Skala, Korrekturgeschwindigkeit, Formant, MIDI-Modus mit Harmonize, Signature Bundle und aufw\u00e4rts.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/plugins\/Soundgoodizer.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: Soundgoodizer<\/a>: Maximizer und Enhancer auf Basis der Maximus-Engine, Regler als LMH-Mix, Presets A bis D.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.image-line.com\/fl-studio-learning\/fl-studio-online-manual\/html\/plugins\/Edison.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Image-Line: Edison<\/a>: l\u00e4dt in einen Effekt-Steckplatz und nimmt an dieser Stelle auf; Clean up f\u00fcr Rauschen, \u00dcbersteuerung und Knackser, Blenden mit Entknacken.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Vocal-Chain in FL 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