Ob ein ISRC wirklich an der richtigen Aufnahme hängt, zeigt erst ein Blick in eine Datenbank. Die Abfrage schlägt einen ISRC, eine ISWC oder einen UPC/EAN in MusicBrainz nach, der offenen Musikdatenbank: zu einem ISRC die Aufnahmen samt Releases und verknüpftem Werk, zu einer ISWC die Werke samt Urhebern, zu einem Barcode die Releases. Mehrfach vergebene Codes fallen dabei sofort auf.
Beim Klick prüft reCAPTCHA von Google die Anfrage. Der Server dieser Website schickt nur den Code an MusicBrainz, nicht die IP-Adresse; für das Limit von 20 Abfragen je Stunde zählt er nur die IP-Adresse. Weder der Code noch die Antworten von MusicBrainz werden gespeichert.
ISRC: MusicBrainz nennt zuerst die Aufnahmen, die den Code tragen. Für die ersten drei lädt die Abfrage Releases, alle ISRCs der Aufnahme und das verknüpfte Werk samt ISWC nach. Je Abfrage nennt MusicBrainz höchstens 25 Releases.
ISWC: MusicBrainz nennt die Werke mit dieser ISWC, dazu die verknüpften Personen mit ihrer Rolle und, soweit eingetragen, die Werkkennungen der Verwertungsgesellschaften.
UPC und EAN: Barcodes findet MusicBrainz nur über die Suche. Gezählt werden nur Releases, deren Barcode genau übereinstimmt; ein UPC-A wird auch mit führender Null gesucht.
Aufbau, IFPI-Präfixliste und Prüfziffern im Einzelnen: ISRC-, UPC/EAN- und ISWC-Prüfer
Verbindliche Datenbanken der Vergabestellen: ISRC Search (IFPI) · ISWC Network (CISAC)
Quellen: MusicBrainz API · MusicBrainz API: Rate Limiting · MusicBrainz Database (core data, CC0) · MusicBrainz Style: Recording · ISRC FAQ (IFPI) · ISRC Handbook, 4th Edition (IFPI) · The ISWC (CISAC)
MusicBrainz ist eine offene, von Freiwilligen gepflegte Datenbank; die Kerndaten stehen unter CC0. Was dort fehlt, kann trotzdem vergeben sein, und Einträge können Fehler enthalten. Verbindlich sind die vergebende ISRC-Agentur, die ISWC-Stelle und der Vertrieb.