Ein Mix kann im Kopfhörer breit klingen und in Mono zusammenfallen. Das Messgerät liest eine Audiodatei im Browser und bestimmt die Korrelation zwischen linkem und rechtem Kanal, den Anteil des Seitensignals, den Pegelverlust einer Mono-Summe und die Balance der Kanäle, gesamt und in drei Frequenzbändern, dazu den Verlauf über die Zeit.
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Die Datei bleibt im Browser, nichts wird hochgeladen. WAV, FLAC, MP3, M4A, OGG und Opus, soweit der Browser sie abspielt.
Die Korrelation vergleicht linken und rechten Kanal: +1 heißt gleiches Signal (in Mono unverändert), 0 heißt unabhängig, −1 heißt gegenphasig, dann löscht sich die Mono-Summe aus. Im Vektorskop von FL Studio erscheint ein mittiges Monosignal als senkrechte Linie, eine waagerechte Linie bedeutet 180 Grad Phasenversatz.
Die Mitte ist (L + R) ÷ 2, die Seite ist (L − R) ÷ 2. Angegeben ist der Abstand beider Effektivwerte: −6 dB ist schmal, 0 dB heißt, dass Seite und Mitte gleich laut sind. Stereo-Werkzeuge arbeiten laut Handbuch von FL Studio genau auf dieser Differenz zwischen den Kanälen.
Die Mono-Summe ist der Pegel von (L + R) ÷ 2 gegenüber dem Effektivwert des Stereosignals. 0 dB heißt, dass nichts verloren geht; unabhängige Kanäle verlieren rund 3 dB, gegenphasige Anteile mehr.
Die Bänder entstehen durch Hoch- und Tiefpässe zweiter Ordnung, für beide Kanäle gleich. So zeigt sich, ob nur die Höhen breit sind oder auch der Bass auseinanderläuft.
Quellen: Wave Candy · Fruity Stereo Enhancer
Alles wird im Browser berechnet, die Datei verlässt den Rechner nicht. Gemessen wird die ganze Datei; kurze gegenphasige Stellen fallen im Gesamtwert kaum auf und stehen deshalb im Verlauf. Kanäle über die ersten beiden hinaus bleiben unberücksichtigt.