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Hall-Klarheitsrechner: C50, C80 und Modulationstiefe aus Nachhallzeit, Hallanteil und Pre-Delay

Wie viel Kontur ein Hall einer Stimme oder einem Groove lässt, hängt vor allem von drei Einstellungen ab: der Nachhallzeit, dem Pegel des Halls gegenüber dem trockenen Signal und dem Pre-Delay. Der Rechner zeigt dafür die raumakustischen Klarheitsmaße C50 und C80 und die Modulationstiefe, also wie viel von der Schwankung von Silben und Noten nach dem Hall erhalten bleibt.

Klarheit
MaßWertBedeutung
Modulationstiefe

1 heißt: Die Schwankung des Pegels bleibt ganz erhalten; 0 heißt: Der Hall ebnet sie ein. Viertel, Achtel und Sechzehntel folgen dem Tempo, Silben liegen bei etwa 4 Hz.

SchwankungFrequenz (Hz)merhalten
Zeit

Formeln

Modell: Direktschall mit der Energie 1 und eine Hallfahne mit der Energie g = 10^(Hallanteil/10), die ab dem Pre-Delay exponentiell abklingt und in T um 60 dB fällt.

C50 und C80: 10·log(frühe Energie / späte Energie) mit der Grenze bei 50 beziehungsweise 80 ms nach dem Direktschall, nach ISO 3382-1.

Modulationstiefe: m(F) = |1 + g·e^(−j2πF·Pre-Delay) / (1 + j2πF·T/13,82)| / (1 + g).

Grenzen: Das Modell kennt keine frühen Reflexionen, keine Dämpfung der Höhen und keine Stereobreite. In der Messung zum Hallartikel wichen die Rechenwerte bei C50 und C80 um höchstens 0,31 dB und bei der Modulationstiefe um höchstens 0,020 von der Faltung mit ffmpeg ab.

Artikel dazu

Wie Nachhallzeit, Pre-Delay, Hallanteil und ein Hochpass im Send die Klarheit verändern, misst der Artikel „Hall gemessen“.

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