Google Ads API v25.1: Conversion-Lift-Daten lesen, aber keine Studie anlegen
Google Ads API v25.1 erschien am 19. August 2026. Sie bringt vierundzwanzig Conversion-Lift-Kennzahlen und nur lesende Ressourcen für Lift- und Brand-Lift-Studien: deren Einrichtung, Laufzeiten, die abgedeckten Kampagnen, die verwendeten Abschlussziele. Zwei der sechs Neuerungen der Ausgabe verlangen ein freigeschaltetes Konto.
Nur lesend ist das Wort, das bestimmt, wofür sich das eignet. Eine Studie lässt sich über die Schnittstelle nicht anlegen, nicht starten, nicht beenden. Sie lässt sich nur ansehen.

Was eine Lift-Studie misst, und warum sie widerspricht
Eine Lift-Studie hält eine Gruppe zurück. Einem Teil des Publikums wird die Werbung absichtlich nicht gezeigt, Abschlüsse werden in beiden Gruppen gezählt, und der Unterschied ist die inkrementelle Wirkung. Das ist eine andere Frage als die der Zuordnung, die geschehene Abschlüsse nimmt und ihre Anerkennung unter den vorausgegangenen Berührungen verteilt.
Die beiden Antworten widersprechen sich regelmäßig, und das ist kein Zufall. Die Zuordnung schreibt einer Kampagne auch Abschlüsse gut, die ohnehin geschehen wären, weil sie nicht wissen kann, welche das waren. Eine Lift-Studie misst genau diese Lücke und findet sie meist groß – besonders bei Markensuche und bei Wiederansprache, wo das Publikum ohnehin gekommen wäre.
Dass beide Zahlen jetzt aus derselben Schnittstelle erreichbar sind, ist die inhaltliche Änderung. Bisher lag die zugeordnete Zahl in der Schnittstelle und die inkrementelle in einem Bericht, den jemand gelegentlich öffnete – der Vergleich fand also selten und von Hand statt.
Wofür Lesezugriff tatsächlich taugt
Verzeichnis welche Studien es gibt, ueber welche
Kampagnen, mit welchen Zielen, bis wann
beantwortet "steckt diese Kampagne gerade in
einer Kontrollgruppe" - was aendert, wie ihre
Zahlen zu lesen sind
Meldung ein Laufzeitende ist ein Datum in einer
Ressource, kann also eine Benachrichtigung
ausloesen statt drei Wochen spaeter aufzufallen
Verbinden inkrementelle Abschluesse neben zugeordneten
fuer dieselbe Kampagne und denselben Zeitraum,
in einer Tabelle, ohne Handarbeit
was nicht anlegen, aendern, starten, beenden
geht all das bleibt in der Oberflaeche
Der Verzeichnisfall ist der, der zuerst zu bauen ist, und er wird leicht unterschätzt. Eine Kampagne innerhalb einer laufenden Kontrollgruppe meldet Zahlen aus einem absichtlich verkleinerten Publikum. Wer sie mit dem Vormonat vergleicht, ohne von der Studie zu wissen, liest eine echte, gewollte Wirkung als Leistungsproblem.
Die Freischaltung
Zwei von sechs Neuerungen sind auf freigeschaltete Konten begrenzt, also verrät ein schlichtes Lesen der Versionshinweise niemandem, ob das eigene Konto das sieht. Die einzige verlässliche Antwort ist, abzufragen und es herauszufinden – das geht schnell -, und die Anbindung so zu schreiben, dass ein leeres Ergebnis ein gewöhnlicher Ausgang ist und kein Fehler.
Dieser letzte Punkt wiegt mehr, als er klingt. Eine fehlende Berechtigung und eine tatsächlich leere Studienliste liefern etwas sehr Ähnliches, und Code, der Abwesenheit als Fehlschlag behandelt, weckt um drei Uhr nachts jemanden wegen eines Kontos, in dem schlicht keine Lift-Studie läuft.
Ob sich der Aufwand lohnt
Für ein Konto, das nie Lift-Studien fährt, ändert diese Ausgabe nichts. Für eines, das sie gelegentlich fährt, lautet die ehrliche Antwort: Verzeichnis und Meldung sind einen Nachmittag wert, die verbundene Berichterstattung vermutlich nicht, denn zwei oder drei Studien im Jahr rechtfertigen keine Strecke.
Sinnvoll wird sie in einem Konto, das laufend Kontrollgruppen fährt, auf mehreren Märkten, wo derzeit jemand eine Tabelle darüber pflegt, welche Studien aktiv sind. Diese Tabelle ist jetzt eine Abfrage. Und v25.1 gilt als unmittelbar einsetzbare Erweiterung von v25 – keine brechenden Änderungen, nichts entfernt -, die Kosten des Ausprobierens sind also wirklich klein.