Tutorial: IP-Anonymisierung in der Conversions API: Meta, LinkedIn und TikTok
Die Einhaltung globaler Datenschutzstandards erfordert die Anonymisierung von IP-Adressen vor der Übertragung an Werbeplattformen. Dieses Dokument beschreibt das Verfahren zur Maskierung von IP-Adressen innerhalb der Server-Side Google Tag Manager (ssGTM) Umgebung für die Conversions API-Integrationen von Meta, LinkedIn und TikTok.
Schritt 1: Implementierung der IP-Maskierungslogik
Der Anonymisierungsprozess umfasst das Entfernen des letzten Oktetts der IPv4-Adresse (oder des entsprechenden Segments einer IPv6-Adresse). Dies erfolgt typischerweise über eine benutzerdefinierte Vorlage (Custom Template) im ssGTM. Die Transformationsfunktion ersetzt den letzten Teil des Strings durch “0”.
function maskIP(ip) {
return ip.replace(/\.\d+$/, '.0');
}
Schritt 2: Anwendung der Maskierung auf das Payload
In der CAPI-Tag-Konfiguration wird das Feld client_ip_address einer Variablen zugewiesen, die das Ergebnis der Maskierungsfunktion enthält, anstatt die rohe IP-Adresse der HTTP-Anfrage zu verwenden.
Schritt 3: Plattformspezifika
- Meta (Facebook): Der Parameter
client_ip_addresswird vor dem Senden innerhalb des Event-Payloads maskiert. - LinkedIn: Das Feld
user.ipwird transformiert. - TikTok: Das Feld
ipinnerhalb desuser-Objekts wird maskiert.
Beispiel-Payload
Raw Payload (Vor der Maskierung):
{
"client_ip_address": "192.168.1.45",
"event_name": "Purchase"
}
Maskiertes Payload (Nach der Maskierung):
{
"client_ip_address": "192.168.1.0",
"event_name": "Purchase"
}