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Performance-Max-Tracking je Asset-Gruppe: Was Google Ads API v25.2 ändert

Management Summary

Performance Max bündelt Werbematerial nach Themen, etwa Lauf- oder Wanderschuhen. Neue Einstellungen in Google Ads ermöglichen eigene Kennzeichnungen in den Website-Links jeder Gruppe. Damit lässt sich besser erkennen, welches Thema zu einem Besuch führte und ob die Zielseite zum beworbenen Produkt passt. Klare, stabile Namen erleichtern das Auffinden unpassender Ziele. Die Kennzeichnung beschreibt die Gruppe, nicht das einzelne Bild; mehr Käufe unter einem Namen belegen noch keine zusätzliche Werbewirkung.

Inhalt
  1. Drei Felder mit unterschiedlichen Aufgaben
  2. Ein Shop mit zwei Produktthemen
  3. Welche Fragen sich damit besser untersuchen lassen
  4. Was eine Kennzeichnung nicht beweist
  5. Eine überschaubare Prüfung
  6. Eine dauerhaft verständliche Benennung
  7. Passendes Werkzeug
  8. Fragen und Antworten
  9. Quellen
  10. Einen vollständigen Datensatz prüfen

Google Ads API v25.2 vom 23. September 2026 ergänzt URL-Einstellungen direkt an den Asset-Gruppen von Performance Max. Eine Asset-Gruppe bündelt Werbematerial und Zielseiten für ein bestimmtes Thema. Tracking-Template, benutzerdefinierte Parameter und finales URL-Suffix lassen sich dort nun über die API verwalten. Dadurch bekommen Messkennzeichnungen einen genaueren Platz in der Kampagnenstruktur. Ein neues Attributionsmodell entsteht damit nicht. [1, 2]

Drei Felder mit unterschiedlichen Aufgaben

Die finale URL bezeichnet das Ziel, etwa eine Kategorieseite für Laufschuhe. Das finale URL-Suffix enthält Parameter, die an die Adresse der Zielseite angehängt werden. Ein Tracking-Template beschreibt dagegen eine Tracking-Adresse, gegebenenfalls bei einem zusätzlichen Messdienst. Benutzerdefinierte Parameter liefern benannte Werte für diese Einstellungen. Werden die drei Aufgaben vermischt, können plausibel aussehende Adressen unterschiedliche Informationen transportieren.

Feld Aufgabe
tracking_url_template Vorlage für die Tracking-Adresse.
url_custom_parameters Werte zum Einsetzen in unterstützte URL-Felder.
final_url_suffix Parameter für die Adresse der Zielseite.

Besonders wichtig wird die Trennung beim parallelen Tracking: Der Besuch erreicht die Zielseite, während die Tracking-Anfrage im Hintergrund ablaufen kann. Ein Parameter, den die Website auswerten soll, muss auf dem Weg zur Zielseite ankommen. Sein Auftauchen in einer Anfrage an einen fremden Tracking-Dienst beweist das noch nicht. [3]

Ein Shop mit zwei Produktthemen

Eine fiktive Kampagne enthält eine Asset-Gruppe für Laufschuhe und eine für Wanderschuhe. Beide werben für denselben Shop. Die Auswertung soll aber erkennen lassen, welches Thema zu einem Besuch geführt hat. Als stabile Kennzeichnungen eignen sich im Beispiel running_shoes und hiking_boots. Das sind frei gewählte Namen, keine Google-Vorgaben.

Text
Finale URL:
https://example.com/shoes?collection=autumn

Finales URL-Suffix:
utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=autumn_pmax&utm_content=running_shoes

Erwartete Zieladresse in diesem statischen Beispiel:
https://example.com/shoes?collection=autumn&utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=autumn_pmax&utm_content=running_shoes

Im Suffix stehen weder die Domain noch ein führendes Fragezeichen. Der vorhandene Filter für die Kollektion bleibt erhalten. Die zweite Asset-Gruppe kann einen anderen Inhaltswert tragen, ohne dass dafür ein neuer Kampagnenname nötig wird. Der feste Wert beschreibt die Gruppe. Welches einzelne Bild, welche Überschrift oder welche Kombination ausgeliefert wurde, geht daraus nicht hervor.

Das Beispiel zeigt eine statische Adresse. Performance Max kann durch die standardmäßig mögliche Erweiterung finaler URLs auch andere Ziele auswählen, sofern diese Erweiterung nicht ausgeschlossen wurde. Die eingetragene Kategorieadresse allein belegt deshalb noch nicht die tatsächliche Zielseite. [2]

Welche Fragen sich damit besser untersuchen lassen

Getrennte Kennzeichnungen helfen dabei, Besuche eines Produktthemas bis zur passenden Kategorie, zum Produktdetail und zum Kauf zu verfolgen. Ein Bericht kann die Kennzeichnung neben Zielseite und Website-Ereignisse stellen. Dadurch fallen beispielsweise Wanderanzeigen auf, die auf einer allgemeinen Schuhseite landen, oder Zielseiten, die einen unnötigen Umweg über Weiterleitungen nehmen.

Der Bericht braucht eine klare Zählregel. Die Sitzungsherkunft beschreibt, aus welcher Quelle ein Besuch stammt. Ein Ereignisparameter kennzeichnet eine Aktion, etwa einen Kauf. Eine zugerechnete Conversion ist ein Ergebnis, das ein gewähltes Attributionsmodell einem Werbekontakt zuordnet. Die drei Zahlen können trotz derselben Gruppenkennung voneinander abweichen.

Was eine Kennzeichnung nicht beweist

Ein manuell vergebener Inhaltswert ist kein Experiment. Mehr Käufe nach Besuchen mit einem bestimmten Wert belegen nicht, wie viele Käufe die Werbung verursacht hat. Produkte, Preise, Zielgruppen und Lieferfähigkeit können das Ergebnis ebenfalls verändern. Auch Kostendaten erscheinen durch zusätzliche UTM-Parameter nicht automatisch auf derselben Ebene in jedem Analysebericht.

Automatische Kennzeichnung und manuelle Werte benötigen deshalb eine bewusste Arbeitsteilung. Vorhandene Klickkennungen sollten nicht verschwinden, nur damit die Adresse kürzer aussieht. Eine Umstellung der Kennzeichnung gehört mit Datum in die Messdokumentation. Daraus folgt noch kein Versprechen, dass Google Ads und Webanalyse anschließend identische Summen liefern.

Eine überschaubare Prüfung

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme der tatsächlich wirksamen Ziel- und URL-Einstellungen. Ein leeres Feld im Export beweist allein noch nicht, dass keine übergeordnete Einstellung wirkt. Danach folgt eine Probe mit einer Zieladresse, die bereits Parameter enthält, und eine weitere mit einem Fragment wie #details, das auf einen Abschnitt innerhalb der Seite verweist. Doppelte Schlüssel wie zwei unterschiedliche Werte für utm_campaign sind problematisch, weil nachgelagerte Systeme solche Doppelungen verschieden auswerten können.

Der URL-Test in Google Ads und ein kontrollierter Besuch prüfen anschließend unterschiedliche Dinge: Die Plattform prüft die Konfiguration; Browser und empfangende Analyse zeigen, was tatsächlich ankommt. Eine lokale Vorschau erkennt viele Schreibfehler, bildet aber weder Auktion noch Weiterleitungskette oder sämtliche ValueTrack-Ersetzungen nach. Google dokumentiert dafür eigene Platzhalter und Kodierungsregeln. [4]

Eine dauerhaft verständliche Benennung

Ein kleines Verzeichnis stabiler Gruppenkennungen ist pflegeleichter als Werte, die aus langen Anzeigenamen kopiert werden. Zuständigkeit, Bedeutung und Gültigkeitsbeginn gehören neben die Kampagnenkonfiguration. Eine Umbenennung der Asset-Gruppe muss dadurch nicht zugleich die Bedeutung ihrer historischen Kennzeichnung verändern.

Das verknüpfte UTM-Werkzeug unterstützt die Prüfung der statischen URL-Bestandteile. Das Ergebnis hilft bei der Konfiguration; die vollständige Messung bestätigt erst der beobachtete Besuch mit den tatsächlich eingegangenen Daten.

Passendes Werkzeug

UTM-Kampagnenlink-Generator und strikter Linter

Fragen und Antworten

Was gilt, wenn Kampagne und Asset-Gruppe jeweils ein eigenes finales URL-Suffix tragen?

Google dokumentiert eine Rangfolge für URL-Optionen: Ein spezifischeres Suffix wird ausgewählt; die Suffixe werden nicht einfach aneinandergereiht. Die dargestellte Rangfolge nennt die neuen AssetGroup-Felder allerdings noch nicht ausdrücklich. Das allgemeine Beispiel für Anzeigengruppen belegt deshalb nicht jeden Vererbungsfall von Performance Max. [5]

Ein vollständiges Gruppensuffix mit Quelle, Medium, Kampagne und Inhalt wie oben vermeidet die Annahme, dass mehrere unvollständige Suffixe zusammengefügt werden. Zur Prüfung gehören die Kampagnen- und Gruppeneinstellungen gemeinsam, der URL-Test in Google Ads und ein kontrollierter Besuch. Ein einzelnes exportiertes Feld zeigt nicht alle wirksamen Einstellungen.

Was geschieht mit dem Suffix, wenn die Zielseite weiterleitet?

Das hängt von der Weiterleitung ab. Wird die Adresse beim Wechsel auf HTTPS oder beim Ergänzen eines Schrägstrichs neu zusammengesetzt, können die Parameter verloren gehen. Dann fehlen die UTM-Werte bereits vor dem Laden des Analyseskripts auf der Zielseite. Ein kontrollierter Besuch zeigt die endgültige Browseradresse und die unterwegs erfolgten Weiterleitungen.

Belasten die zusätzlichen Parameter den Seitencache?

Ein Cache speichert eine Seite unter einem Erkennungsschlüssel. Enthält dieser Schlüssel die vollständigen URL-Parameter, erzeugen unterschiedliche UTM-Werte getrennte Varianten. Eine eindeutige Klickkennung kann dann die Wiederverwendung zwischen Klicks verhindern. Entscheidend sind die Cache-Einstellung und die Zwischenspeicherbarkeit der Seite; nicht jeder Anzeigenklick führt zwangsläufig zu diesem Effekt. [6]

Marketingparameter dürfen beim Cache-Schlüssel nur entfallen, wenn der Seiteninhalt unabhängig von diesen Werten ist. Ein Filter wie collection=autumn kann die gezeigten Produkte verändern und muss beim Schlüssel berücksichtigt bleiben. Das Ignorieren eines Parameters im Schlüssel erfordert keine Entfernung aus der Browseradresse. Bei einer direkt vom CDN ausgelieferten Seite fehlt die entsprechende Seitenanfrage im Protokoll des Ursprungsservers. CDN-Protokolle oder eine separate Analyseanfrage können den Besuch weiterhin erfassen.

Quellen

  1. Google Ads API: Versionshinweise zu v25.2
  2. Referenz für AssetGroup
  3. Finales URL-Suffix
  4. ValueTrack-Parameter
  5. Rangfolge der URL-Optionen
  6. Cache-Schlüssel

Quellen geprüft: 26. Oktober 2026. Die Funktion erschien mit v25.2; der Artikel bezeichnet v25.2 nicht als neueste API-Version.

Einen vollständigen Datensatz prüfen

Der bestehende UTM-Linter prüft jetzt auch eine ganze Kampagnenliste aus einer CSV-Spalte namens url. Der Stapelbericht markiert fehlende source-, medium- oder campaign-Parameter, doppelte UTM-Schlüssel, Leerzeichen in UTM-Werten und Kampagnennamen, die sich nur in Groß-/Kleinschreibung unterscheiden. Geprüft wird die Benennung; Zielseiten und Weiterleitungen werden nicht abgerufen.

UTM-Kampagnenlink-Generator und strikter Linter

Lukas Wojcik

Lukas Wojcik

Systems architect and technology enthusiast specializing in scalable tracking solutions, GMP Stack (GA4 & GTM), and robust backend architectures. Advocate for clean code and privacy-first design.

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